.

Thailand und Laos 2015

5. Dez.2015 - 1. Jan. 2016 Basel - Bangkok - Khon Kaen - Phu Wiang - Ban Nong Sawan - Vientiane - Luang Prabang - Pak Ou - Vang Vieng  - Ban Nong Sawan - Bangkok - Basel
Die Planung

Dieses Mal war unser Thailandaufenthalt wieder als Familienferien geplant ohne Interferenzen meines Schwagers. Nach dem letzt jährigen Ausflug nach Laos fand meine Frau gefallen an diesem Land und ich plante daher einen Ausflug nach Vientiane und  zur alten Königsstadt Luang Prabang. Ich wusste, dass wir das nicht zu zweit machen würden sondern noch einige andere Familienmitglieder dabei sein würden. Entgegen meiner Planung mussten wir einen doppelten Boden einbauen in der Form einer Reiseführerin oder Begleiterin.

Nach Thailand

Meine Frau und ich hoben planmäßig am 5. Dezember 2015 mit einem Airbus A340 der Swiss in Kloten ab. Die A340 ist nicht gerade der modernste Flieger und die Swiss quetschte zusätzlich mehr Sitzreihen hinein als üblich. Also kein Platz lausiges Infotaiment das erst nach gut 40 Minuten eingeschaltet wurde und nicht über alle Möglichkeiten verfügte.
Der Flug war einer der unangenehmsten den ich je erlebt habe, zudem Stewardessen (Saftschubsen) oder "flight attendant" die dich fragend bei Schweizerdeutsch und gar deutsch anschauten weil sie nichts verstehen und nur Englisch sprechen. Ich lobe mit die Freundlichkeit der Stewardessen der Singapore, Emirates oder Quatar Air Lines, die zwar aus nur englisch sprechen.

 

Nach einem kurzen Inlandflug kamen wir in Khon Kaen an und wurden von der Familie empfangen. Phu Wiang hatte sich nicht verändert wenn man davon absieht, dass nun eine Miniausgabe eines BigC dort steht. Big C ist ein Lebensmitteldiscounter der in ganz Thailand vertreten ist.

 
 

Da ich mich in diesen Ferien auch meiner Fitness widmen wollte führte unser erster Weg nach Phu Wiang zum Fahrradhändler. Hier wollte ich ein Fahrrad kaufen, damit ich jeden Tag eine Runde drehen konnte.
Bald stellte sich heraus, dass wir nicht nur ein Fahrrad kaufen würden sondern deren drei. Die anderen beiden waren für die Familie gedacht. Der Grund neue Fahrräder zu kaufen hatte den Ursprung in zwei Gründen. Erstens waren die alten total kaputt und teilweise gar nicht mehr vorhanden zum andern Fand am 9. Dezember 2016 die Aktion "Bike for Dad" für den kranken König Bhumibol  statt. Als ich von der Aktion hörte habe ich mich natürlich sofort noch angemeldet.
Der Kauf der Fahrräder erwies sich als etwas schwieriger, da wir von einem Elefanten gestört wurden der unbedingt zu uns wollte. Er, resp. sein Mahut, wollten natürlich nur dass wir Futter für den Elefanten kaufen, das der Mahut praktischerweise schon dabei hatte.

 
Bike for Dad
 

Am 9. Dezember 2015 fand in ganz Thailand die Aktion "bike for Dad" statt, dabei wurde für den kranken Köning Bhumibol mit dem Fahrrad gefahren. Medienträchtig wurde die Fahrt in Bangkok mit dem Kronprinzen Maha Vajiralongkorn im Fernsehen übertragen.
Viel kleiner war die Aktion in Muang Kao die von der Verwaltung (Wiang Kao District Office) zum Tempel Wat Tham Sila führte - eine Distanz von nicht einmal  6,2 km ohne jegliche Steigung. Am Ausgangspunkt wurden wie übliche einige Reden gehalten und alle präsentierten sich im besten Licht. Nach der Bewältigung der Strecke wurde im Tempel gebetet und dann bekamen die Kinder ein Essen gespendet.

 
 
Laos
 

Nach unserem Besuch im Jahre 2014 in Laos wollte ich einmal die kulturell wichtigen Teile der Stadt Vientiane besuchen und zudem noch einen kleinen Trip nach Luang Parbag machen in in die alte Königshauptstatt.

Unsere Reisegruppe bestand aus Mir und meiner Frau sowie, Ham und Dien, Joy und Paeng sowie Rod, als alles Schwager und Schwägerinnen. Dazu kam noch ein Fahrer für Thailand und einer Für Laos sowie eine Fremdenführerin. Alles musste doppelst abgesichert werden, denn meine Frau ist nicht gerade als abenteuerlustig bekannt.

Der Grenzübertritt gestaltet sich etwas schwieriger als erwartet, da ich trotz allen Vorbereitungen mit dem Laotischen Generalkonsulat nicht bedacht hatte, dass mein Pass noch weitere 6 Monate über die Reise hinaus gültig sein muss. Doch die Reiseführerin wusste Rat und nach der Zahlung eines kleines "Trinkgeldes" war alles geregelt.

 

Wiederum eine des ersten Stationen war dar der Pha That Luang, den wir auch dieses mal ausgiebig besichtigten und drei Mal umrundeten. Die Daneben liegenden Tempel. Wat That Luang Neua und Wat That Luang Tai haben wir ebenfalls angeschaut.
Was mir an Vientiane sehr gefällt ist, der geringe Tourismus, alles wirkt noch recht verschlafen und familiär.

 

Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber für mich ein "must" auf unserer Reise. War die doch die einzige Möglichkeit militärische Flugzeuge zu fotografieren. Leider war im Museum das Fotografieren verboten und meine Führerin achtet peinlich genau darauf, dass ich meine Kamera und mein Natel an der Kasse hinterlegte.

Im Museum wird die Zeit des Krieges in Laos von 1962 bis 1975 aus kommunistischer Sicht, also die Sicht des Siegers, her gezeigt. Waffen und Ausrüstungsgegenstände die die Amerikaner in Laos zurückgelassen werden gezeigt. Einige entscheidende Schlachten werden ausführlich aufgezeichnet.

.

.
 

Auch ein Wiedersehen war der Besuch beim Patuxai, dem „Tor des Sieges“ also einem Triumphbogen.Der 49 Meter hohe Monumentalbau steht am Ende der Xang-Prachtstraße. Der Patuxai wurde in den 1960er Jahren als „Denkmal für die Helden der königlichen Armee“, d.h. für Laos’ Unabhängigkeit von Frankreich (1949) errichtet. Als 1975 die Pathet Lao die Macht übernahmen, wurde das gewaltige Betongebilde für 20 Jahre namenlos. Allgemein war es schlicht als Anousavali (Denkmal) bekannt. Zum 20. Jahrestag der Machtergreifung im Jahre 1995 erhielt der Triumphbogen die neue Widmung „Den Helden des 23. August 1975“ (Tag der Machtübernahme in Vientiane).

Man kann die oberen Plattformen, welche einen Rundumblick über die Stadt ermöglichen, gegen eine kleine Gebühr emporsteigen. Die Innengeschosse des Gebäudes beherbergen zahlreiche Touristengeschäfte. Auch diese Mal ließ ich es mir nicht nehmen den Patuxai zu besteigen und die Sicht über die Stadt zu genießen.

 
.
 
Wat Si Saket
 

Danach besuchten wir den That Dam und den Wat Si Saket, der Wat Haw Pha Kaeo war leider wegen Renovationsarbeiten geschlossen. Diese Tempel wollte ich schon 2014 ansehen, dach die damals planende Familie Racine hat dafür keinen Sinn.

2015 konnten wir nun die Tempel besichtigen. Gestiftet wurde Wat Si Saket im Jahr 1818 von König Anouvong (Er regierte von 1805 bis 1828). König Anouvong, von König Phra Phutthayotfa Chulalok (Rama I.) von Siam als Herrscher des damals abhängigen Lang Xang eingesetzt, war in der siamesischen Haupt- und Residenzstadt Bangkok aufgewachsen und strebte danach sein Land wieder von Siam unabhängig zu machen und seine Hauptstadt zu einer ebenso prächtigen Stadt auszubauen. Neben anderem ließ er auch den Ho Phra Keo aus dem Jahr 1566 neu errichten. 1827 entsandte er seine Armee gegen Siam, wurde besiegt und Vientiane in der Folge weitgehend zerstört. Verschont wurden nur wenige Bauten, darunter Wat Si Saket, möglicherweise, weil die Architektur sich eher am siamesischen als am laotischen Stil orientierte.

 
 

Der Gebäudekomplex, mit einer das Hauptgebäude mit seinem fünfteiligen Dach umgebenden Terrasse, ist von einer Mauer mit mehr als 2000 Buddha-Bildnissen aus Keramik und Silber umgeben. Heute beherbergt Wat Si Saket auch ein Museum und wird von nur einem Abt bewohnt. Als Hintergrund für Hochzeitsbilder scheint der Tempel recht beliebt zu sein, denn zwei Hochzeitsgruppen machten Bilder im Tempel.

 
.
Nachtmarkt
 

Nach all den Besichtigungen bezogen wir unser Hotel. Dieses hatte ich per Internet gefunden und es zeigte sich, dass es eine gute Wahl war. Das AV Hotel ist ein einfaches aber sauberes Hotel in der Nähe der Innenstadt. Am Abend sind wir dann zu Fuss zum Nachtmarkt gegangen und danach in ein Restaurant in der Nähe des Mekong. Der Nachtmarkt befindet sich beim Chao Anouvong Park am Megkong und unterscheidet sich von den Nachtmärkten in Thailand vor allem dadurch, dass er eigentlich ein Markt für die einheimischen ist und daher viele Gebrauchsgegenstände verkauft. Touristen sind eher selten gesehen.

 
Die Strasse nach Luang Prabang
 

 

 
        .
     

- Last update: 24. December 2016 Written:  1. June 2016 - -
- Corrections, additions and remarks please send to the Web master Michael E. Fader -
- If information from this site is used as source material please credit www.wings-aviation.ch  -
- If this page does not have a navigational frame on the left, click HERE to see the rest of the website. -