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Stockholm mit der PSM

3. - 4. Mai 2012 Basel - Zürich - Stockholm - Zürich - Basel .
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Basel - Zürich
Um. 4.45 Uhr sollte ich vor meinem Haus bereit stehen, so hatte ich es am Vortag mit Kurt Koller abgemacht. Kurt hatte sich breit erklärt mich zum Flughafen Zürich mit zunehmen. Eigentlich war  4.45 Uhr recht knapp, denn wir mussten um 6.10 Uhr am Gate im Flughafen sein.
Um 4.30 begab ich mich vors Haus -  und Kurt wartete schon, denn auch er fand 4.45 als recht knapp. Die Fahrt nach Zürich war ereignislos und wir trafen alle Kollegen am Gate. Einchecken mussten wir nicht mehr, denn Anita hatte dies am Vortag für alle gemacht. Alle - Wir waren eine Gruppe von 12 Mitarbeitern der psm.

 
 

Stockholm
Der Flug in der A-320 der SWISS dauerte nur zwei Stunden, dann waren wir in Arlanda dem Flughafen von Stockholm. Nach 32 Jahren betrat ich wieder schwedischen Boden. 1978 und 1980 hatte ich einige Tage hier verbracht.
Mit zwei Taxis fuhren wir zum Hotel DIPLOMAT am Strandvägen unmittelbar am Meer.

 
 

"Saluhall"
Die Markthalle war unser erstes Besichtigungsobjekt in Stockholm. Eine klassische alte Markthalle mit kleinen Ständen die allerlei Gemüse, Fleisch und Wurstwaren, Spezialitäten und natürlich Fische anbot. Die Halle bestach durch Ihren Charme der sich in den kleinen mit viel liebe eingerichteten Verkaufsständen bemerkbar machte.

 
Ausführlicher Fotoreport der Markthalle .
 

Die großzügig bemessene Zeit die wir zur Verfügung hatte nutzte ich zu einem kleinen Stadtrundgang. Noch von früher wusste ich wo der Kungsgatan und Sergelstorg lag. Beide waren in fussläufiger Reichweite. Die Kungsgatan also die Königsstrasse wird durch zwei grosse Turmartige Gebäude dominiert. Der Sergelstorg auf der anderen Seite repräsentierte das moderne Stockholm der 60er Jahre. Der Platz und die angrenzenden fünf markanten Hochhäuser waren schon 1980 das Ziel meiner Exkursionen in dieser Stadt.

Der Platz und die Umgebung hatten sich kaum verändert. Auf dem Rückweg kam ich beim Kungsträdgårdsgatan vorbei. Dieser Platz hatte sich doch erheblich verbessert - war er 1980 noch recht einfach gestaltet war nun eine schöne Anlage entstanden die sich um den kleinen Teich gruppierte. Japanische Kirschbäume die in voller Blüte standen boten in der Frühlingssonne ein unnachahmliches Farbenspiel in Rosa und weiss.

 
 

Die Garde

Über den Normalmstorg ging ich wieder zur Saluhall zurück. Zeit war eigentlich genug vorhanden, doch ich wollte auf sicher gehen. Vom Normalmstorg aus sah ich die Svea Livgarte heran reiten - ein wunderschönes Fotomotiv, doch ich musste die Garde am richtigen Platz erwischen. Da ich von früher Ihren Weg durch die Stadt kannte rannte ich zum Hamngatan hinunter. (Das Training im Karamba hatte sich bezahlt gemacht). Hier konnte ich die Garde vor dem Dramaten fotografieren.

 
 

Zurück in der Saluhall traf ich einige Kollegen. Stolz präsentierte ich meine Fotos (Bildschirm auf der Nikon Digitalkamera) meinen Kollegen. Die Japanischen Kirschbäume hatten es den Kollegen angetan. Sie wollten wissen wo ich die Aufnahmen gemacht hatte. da genügend Zeit vorhanden war führte ich die Kollegen zum Kungsträdgårdsgatan. Mit Daniel setzte ich danach den Sandrundgang fort und wir gingen den Kungsträdgårdsgatan hinunter zum Meer, hier konnte ich zum ersten mal die AF Chappman sehen , meine frühere Unterkunft in Stockholm.

 

Das Mittagessen wurde von der ganzen Gruppe in der Saluhall eingenommen. das Restaurant LISA ELMQUIST war eine hervorragende Wahl gewesen. 

 

Nächster offizieller Programmpunkt war das NK - ein Departmentstore an der Hamngatan. Auf dem Weg machten wir spontan in einigen Läden Halt die auf der Route lagen. Urban Otfitters, PilippaK und die Sture Galerian konnten wir dabei besichtigen.
NK ist ein traditioneller Departmentstore in Stockholm der schon seit 1915 besteht. Auf rund fünf Etagen werden hier Waren angeboten. Gleich gegenüber war die Gallerian. Ein moderner Einkaufstempel der auch eine komplett andere Besucherklientel aufwies. Von der Gallerian hatte ich sogar noch eine Aufnahme von 1980 in meinem Archiv.

 
 

Nach diesen Besichtigungen blieb noch etwas Zeit für einen zweiten Stadtrundgang. Ich hatte einige Ziele die ich in Stockholm wieder besuchen wollte. Robert begleitet mich auf diesem Rundgang. Den Sveavägen hinunter zum Bahnhof Central-C und dann weiter zum Stadhuset. das Stadhuset war eigentlich nicht das Ziel sondern das gegenüberliegende Serafimer Lazarettet t in dem meine Mutter gearbeitet hatte. Sie war von 1948 - 1954 in Schweden.
Das Serafimer hatte sich kaum verändert, es war noch immer ein Spital. Danach ging es im Laufschritt weiter in die Altstadt von Stockholm. Gamla Stan hatte sich nicht gross verändert in den letzten 30 Jahren. Einzig Gamla Stan ist nicht mehr der Einkaufsbereich wie ich ihn früher in Erinnerung hatte. Die Häuser waren nicht mehr so gepflegt und das Angebot beschränkte sich auf Restaurants und Kunst- und Souvernier-Geschäften.

 

Prinzen
Am Abend fand das gemeinsame Abendessen im Restaurant Prinzen statt. Wiederum lag unsere Destination in Gehreichweite. Das Menue bestand aus Meeresfrüchten als Vorspeise und einem Steak als Hauptgang. Die Stimmung war gut und wir liessen es uns gut gehen.
Gegen Mitternacht war ich wieder im Hotel und unterließ es einen Schlummertrunk zu nehmen, denn ich wollte am nächsten Tag früh raus.

 
 

Den Wecker stellet ich auf sieben Uhr und legte mich dann hin. Wach wurde ich als es draussen hell war - Taghell. ich verfluchte mein altes Natel, den diese Gerät war mein Wecker. 4.45 zeigte es - konnte das sein? Ich schaltete den Fernseher ein und tatsächlich war es 4.45 Uhr. Mittsommernacht - schon im Mai war es morgens sehr früh hell. Dieses Phänomen hatte ich nicht so früh im Jahr nicht erwartet.

 
 

Skeppsholmen
Ich legte mich also wieder hin, doch war ich schon um halb sieben wieder wach. Um sieben verliess ich das Hotel um meinen Morgenspaziergang zu machen. Ich wollte unbedingt zur AF Chapman meiner früheren Herberge hier in Stockholm. Wie immer war es nicht weit, doch bliess ein unerbittlicher kalter Wind. Das Wetter hatte sich verschlechtert, es waren jedoch nur Wolken und kein Regen.
D
ie AF Chapmann hatte sich kaum verändert, doch eine moderne Zutrittskontrolle verunmöglichte es auf das Schiff zu gehen, nur Gäste hatten den Zutritt. Von Skeppsholmen aus hatte man eine gute Sicht auf einige Teile Stockholms. Die kleine Insel war das Ziel einiger Jogger die wie ich die Insel umrundeten, wobei ich es gemütlich nahm.

 

Gamle Stan
Mein nächstes Ziel war die Altstadt von Stockholm Gamle Stan. Über den Strömkajen erreichte ich das Kungliga Slottet Vor dem Slott schlotterte die Wache in der morgendlichen Brise. Ein gutes Photomotiv - noch besser war aber, als ich zum Innenhof des Schlosses kam. Es war gerade 8.00 Uhr und die morgendliche Wachablösung fand statt. Zwei Besucher waren mit mir eingerechnet anwesend, weitere Touristen waren um diese Zeit noch nicht auf den Beinen.

 

Die Wachablösung wurde von lauten Kommandos begleitet. Die ablösende Wache hatte die schönen historischen Uniformen während die Nachtwache eher praktische Uniformen trug.
Der weitere Rundgang führte mich dann durch die Gassen der Altstadt, die in meiner Erinnerung wirklich schöner ausgesehen haben. Hier hat der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen. Diesen Rundgang konnte ich in aller Ruhe vornehmen, denn ich hatte ja Zeit, erst um 9.00 Uhr gab es das Frühstück im Hotel.

Frühstück
Das Frühstück war dann ein Aufsteller, ein Buffet das auch ein typisch englisches Frühstück zuließ.

Der erste Termin des Tages war dann ein Besuch bei Steen & Ström. Wir wurden sehr freundlich empfangen. In einer Präsentation Charles Larsson wurde und das Emporia in Malmö vorgestellt, das von Steen & Ström erstellt wird.
Als Schweizer die eher kleine Center gewöhnt sind sprengt das Emporia in Malmö die Vorstellungen komplett.
93'000 m2 Verkaufsfläche mit rund 200 Geschäften auf zwei Ebenen, über 2'800 Parkplätze. Das Einzugsgebiet erstreckt sich vom Nahem Malmö in Schweden bis zu Kopenhagen in Dänemark. Wie oft in Grenzregionen profitiert das Emporia von der Preisdifferenz zwischen den Ländern, Dänemark weis ein höheres Preisniveau als Schweden auf.. Am 25. Oktober wird das Center eröffnet werden.

Auf Empfehlung von Charles Larsson wurde kurzfristig noch Mood's in unser Besuchsprogramm aufgenommen. Mood präsentierte sich recht uneinheitlich, da es aus vielen verschiedenen Gebäuden bestand die scheinbar willkürlich zu einem Center zusammen-gefügt wurden. Dieser uneinheitliche Auftritt machte aber den Charme aus. Das das Center in dieser Form angenommen wurde zeigte sich an der Belegung der Restaurants. Hier musste man anstehen um einen Platz zu finde - und dies nicht nur bei einem Restaurant sondern bei allen.

Ausführlicher Fotoreport der Shoppincenter .

Nun hieß es schon von Stockholm Abschied zu nehmen, denn unser nächste Termin war in Sollentuna, einem Vorort von Stockholm. Um nach Sollentuna zu gelangen nahmen wir die Bahn. Also ab zu Fuss am Sergel Torg vorbei zum Hauptbahnhof Central-C. Mit einem klassischen Pendler-Zug ging es dann nach Sollentuna.

Sollentuna
Das Center in Sollentuna war ein normales älters Shoppingcenter das in den letzten Jahren saniert und erweitern wurde und jetzt die heutigen Bedürfnisse erfüllt. Ungewöhnlich war die sogenannten Oase in der Mitte des Centers in der sich einige Gastronomische Betriebe befanden und als Rückzugs- und Erholungsgebiet fungierte.
Das Layout des Centers war nicht einheitlich sondern in mehrere Zonen aufgeteilt die auch die entsprechenden Mieter-Cluster aufwiesen. Mal kühl und schlicht, mal eher privat intim, sogar mit einem Teppich in der Mall. Die verschiedenen Welten im Center hatten jeweils einen eigenen Charme.
Wir erkundeten das Center in kleinen Gruppen, denn Zeit war dafür genügend eingeplant. Hier auch an Dank an Carl Isaksson der uns uns das Center näher brachte.

Zürich
Mit dem Taxi fuhren wir nach Arlanda zum Flughafen. Das einchecken gestaltete sich nicht sonderlich schwierig - obwohl dies schon automatisch erfolgt war. Das System hatte uns schon erfasst und da wir keine ausgedruckten Bording-Karten hatten. Anita löste die Sache am Schalter souverän.

Der Flug war wieder ereignislos - also ruhig und Kurt fuhr mich wieder nach Basel. Die zwei Tage in Stockholm brachten mir viele Plätze und Gebäude wieder in Erinnerung. An innovativem sah ich einige neue Shoppincenter und Ladenkonzepte. Alles in allem war die Reise nach Stockholm interessant, und lehrreich - zudem genoss ich das Zusammensein mit den Kollegen.


- Last update: 12. December 2016 Written:  10. May 2012 - -
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